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Ein Stück Einstein für Ulms beste MINT-Talente

Albert Einstein Discovery Center Ulm e. V. und Volksbank Ulm-Biberach eG vergeben den „Eins-Stein-Preis“ zum zweiten Mal und bereiten den Weg zur Verleihung in ganz Deutschland

Zum Ende des Schuljahres erhielten knapp 50 besonders erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen an Ulmer Gymnasien und der Internationalen Schule Ulm/Neu-Ulm den „Eins-Stein-Preis“. Der Albert Einstein Discovery Center Ulm e. V. verlieh die Auszeichnung gemeinsam mit der Volksbank Ulm-Biberach eG zum zweiten Mal. Anders als bei der Premiere im Dezember 2025 übergaben in diesem Jahr die Schulen den Preis bereits Mitte Juli selbst, gemeinsam mit den Abiturzeugnissen.

Ausgezeichnet wurden Schülerinnen und Schüler, die ihr Abitur oder eine vergleichbare Hochschulzugangsberechtigung mit Bestnoten in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) abgeschlossen haben. Die Zahl der Ausgezeichneten pro Schule war dabei nicht begrenzt, sodass alle Spitzenleistungen in den MINT-Fächern sichtbar gewürdigt werden konnten.

Ein Stück von Einsteins Geburtshaus als Würdigung und Ansporn
Herzstück der Auszeichnung ist ein kleiner Würfel, der aus den originalen Grundmauern von Albert Einsteins Geburtshaus in Ulm geschnitten wurde und auf einer dekorativen Platte befestigt ist. Er steht symbolisch für wissenschaftliche Neugier, außergewöhnliche Leistung und den Gedanken, dass aus soliden Fundamenten Großes entstehen kann.

Die Schulen ehren ihre Besten direkt vor Ort
Neu war in diesem Jahr die Art der Preisvergabe. Die teilnehmenden Schulen registrierten sich vorab auf der Webseite ww.eins-stein-preis.de, bestellten ihr Kontingent an Auszeichnungen und der Verein lieferte anschließend die entsprechende Menge an „Einstein-Würfeln“ zur Zeugnisvergabe. Die Schulen ermittelten hierfür ihre Preisträgerinnen und Preisträger anhand der Punktzahl selbst. Ausgezeichnet wurde, wer in mindestens einem MINT-Fach in der schriftlichen Abschlussprüfung oder im Abschlusszeugnis die Bestnote von 14 oder 15 Punkten erreichte. Ergänzend zur dezentralen Übergabe an den Schulen fand am 17. Juli ein gemeinsamer Festakt in der Zentrale der Volksbank Ulm-Biberach eG statt.

Erst Ulm, bald ganz Deutschland
Der erfolgreiche Auftakt im Dezember 2025 war der Beginn einer langfristigen Initiative. Ab 2027 soll der „Eins-Stein-Preis“ in weiteren Regionen vergeben werden. Perspektivisch möchte der Verein in Partnerschaft mit der Volksbank die Auszeichnung bundesweit vergeben, um Impulse für den wissenschaftlichen Nachwuchs zu setzen und die Innovationskraft des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Deutschland zu stärken. Schulen können sich online anmelden, die jeweilige regionale Volksbank entscheidet über ihre Beteiligung.

Mehr als eine Auszeichnung
„Mit dem Eins-Stein-Preis knüpfen wir an die erfolgreiche Premiere 2025 an und heben hervor, wie viel MINT-Talent in unserer Region steckt“, sagt Stefan Hell, Vorstandssprecher der Volksbank Ulm-Biberach eG. „Als ‚Meine Bank fürs Leben‘ sind wir nah an den Menschen und ihren Ideen. Uns ist wichtig, junge Menschen zu ermutigen, ihre Begabungen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik weiterzuentwickeln. Ihre Neugier und ihr Forschergeist sind wertvoll – für eine innovative Wirtschaft, eine starke Region und eine Gesellschaft, die mit Zuversicht in die Zukunft blickt.“

Nancy Hecker-Denschlag, Vorsitzende des Albert Einstein Discovery Center Ulm e. V., richtet den Blick auf das, was hinter den Bestnoten steckt: „Diese jungen Menschen haben in den MINT-Fächern Herausragendes geleistet, und genau das wollen wir feiern. Es geht dabei nicht nur um die Note, sondern um die Neugier und den Mut dahinter, Fragen zu stellen. Mit dem Würfel bekommen sie ein echtes Stück aus Einsteins Geburtshaus in die Hand – ein Stück Geschichte für die, die unsere Zukunft mitgestalten.“

Weitere Informationen: eins-stein-preis.de